Die Schnecke – ein Haiku und Haiga
Die Begegnung mit dieser Schnecke und eine Weisheit von Laotsi haben mich zu einem Gedicht in Haiku-Form inspiriert, das die Bedeutung der Langsamkeit und das Ankommen im Augenblick thematisiert.

Ich erinnere mich noch gut an den Moment im vorletzten Jahr, als mir diese überraschend schöne Schnecke über den Weg kroch. Die Begegnung und Laotsis über 2500 Jahre alte Weisheit – „Die Natur eilt nicht und dennoch wird alles erreicht“ – haben mich nun zu dem folgenden Haiku inspiriert. Ein Haiku ist eine aus Japan stammende Gedichtform. Es besteht klassischerweise aus drei Zeilen mit der Silbenstruktur 5-7-5 und vermittelt häufig ein Naturbild oder einen philosophischen Gedanken. Wird ein Haiku mit einer Zeichnung, einem Gemälde oder einem Foto kombiniert, nennt man es Haiga. Mehr Lyrik findest Du hier auf meinem Blog.

Die Schnecke eilt nicht,
fühlt sich überall zu Hause.
Doch was ist mit Dir?