Finom vs. Qonto: Beide Geschäftskonten im direkten Vergleich (2025)
Wenn Sie auf der Suche nach dem perfekten Geschäftskonto für Ihr Unternehmen sind, stoßen Sie ziemlich schnell auf zwei Anbieter, die sich gerade in Deutschland ziemlich gut behaupten: Finom und Qonto. Beide versprechen moderne Lösungen für Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen – aber wer liefert wirklich ab? Während Finom mit günstigen Tarifen, unbegrenzten Transaktionen und […] Der Beitrag Finom vs. Qonto: Beide Geschäftskonten im direkten Vergleich (2025) erschien zuerst auf ftd.de.

Wenn Sie auf der Suche nach dem perfekten Geschäftskonto für Ihr Unternehmen sind, stoßen Sie ziemlich schnell auf zwei Anbieter, die sich gerade in Deutschland ziemlich gut behaupten: Finom und Qonto.
Beide versprechen moderne Lösungen für Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen – aber wer liefert wirklich ab? Während Finom mit günstigen Tarifen, unbegrenzten Transaktionen und praktischen Rechnungsfeatures punktet, setzt Qonto auf umfangreiche Premium-Optionen und internationale Zahlungswege.
Aber was passt wirklich zu Ihrem Business? Wir haben uns beide Angebote genau angesehen und zeigen Ihnen, wo Sie das meiste fürs Geld bekommen.
Finom vs. Qonto: Was kosten die beiden Geschäftskonten?
Wenn wir uns die Gebühren von Finom und Qonto anschauen, wird direkt klar: Beide Anbieter setzen auf ein gestaffeltes Preismodell, um verschiedenen Unternehmensgrößen gerecht zu werden.
Finom | Qonto | |
---|---|---|
Kostenlose Tarife | Ja (Solo-Tarif) | Nein |
Günstigster kostenpflichtiger Tarif | 9 € / Monat (7 € bei jährlicher Zahlung) | 9 € / Monat (bei jährlicher Zahlung) |
Premium-Tarife | Start: 9 € / Monat (7 € bei jährlicher Zahlung) |
Essential: 49 € / Monat Business: 99 € / Monat Enterprise: 199 € / Monat |
Kostenfreie Transaktionen | Unbegrenzt (Start-Tarif) | 30 bis 1.000 Transaktionen je nach Tarif |
Virtuelle Karten | Unbegrenzt | 50 im Premium-Tarif (Business, Enterprise) |
Physische Karten | Bis zu 6 (Start-Tarif) | Abhängig vom Tarif (bis zu 30) |
Cashback-Programm | Ja, bis zu 2 % | Nein |
Bargeldeinzahlung | Nein | Nein |
Bargeldauszahlungslimit | Bis zu 10.000 € | 1.000 € täglich, 5 kostenlose pro Monat (höherer Tarif) |
SWIFT-Überweisungen | Nicht verfügbar | Ja, mit Wise-Integration (0,56 % + 5 € Gebühr) |
Apple Pay / Google Pay | Ja | Ja |
Aber während Finom vor allem durch günstige Preise und eine simple Struktur punktet, geht Qonto bei den höheren Tarifen ganz klar auf Unternehmen mit komplexen Bedürfnissen ein.
Finom bietet mit seinem Start-Tarif für 9 Euro monatlich (bei jährlicher Zahlung sogar nur 7 Euro) das wohl beste Preis-Leistungs-Verhältnis für kleinere Unternehmen und Selbstständige.
Denn hier sind alle beleglosen Buchungen kostenlos. Dazu kommen bis zu 6 physische Karten und eine unbegrenzte Anzahl an virtuellen Karten – und das alles bei einem Kartenzahlungslimit von 50.000 Euro monatlich. Auch das Cashback-Programm von bis zu 2 % ist ein echtes Highlight, vor allem, wenn man die Grundgebühr durch regelmäßige Kartenzahlungen praktisch wieder einspielen kann.
Qonto ist hier deutlich teurer. Die günstigsten Tarife fangen bei 9 Euro pro Monat für 30 kostenlose SEPA-Überweisungen an, bieten aber schon eine DATEV-Schnittstelle und Basis-Buchhaltungstools. Wer mehr braucht, landet schnell beim Smart-Tarif für 19 Euro monatlich (bei Jahreszahlung).
Der Premium-Tarif schlägt dann mit 39 Euro monatlich zu Buche und deckt immerhin schon 100 Transaktionen ab. Die teuersten Tarife (Essential, Business und Enterprise) kosten 49, 99 und 199 Euro monatlich – und bieten dann bis zu 1.000 Transaktionen, 24 Unterkonten und 30 physische Karten. Klar ist: Wer auf umfangreiche Services und Buchhaltungsintegration setzt, ist bei Qonto gut aufgehoben – aber zahlt auch ordentlich dafür.
Zusammengefasst: Finom ist deutlich günstiger, wenn es um tägliche Transaktionen geht. Wer allerdings spezielle Funktionen oder viele Unterkonten benötigt, muss sich überlegen, ob er bereit ist, bei Qonto deutlich mehr zu zahlen.
Vergleich: Welche Rechtsformen unterstützen Finom und Qonto?
Bei der Frage, welche Rechtsformen unterstützt werden, hat Finom einen gewaltigen Vorsprung. Denn hier wird wirklich an nahezu jede Unternehmensform gedacht.
Rechtsform | Finom | Qonto |
---|---|---|
Einzelunternehmen | Ja | Ja |
Freiberufler | Ja | Ja |
GmbH | Ja | Ja |
UG | Ja | Ja |
AG | Ja | Nein |
Limited (Ltd.) | Ja | Nein |
GbR | Ja | Ja |
OHG | Ja | Ja |
KG | Ja | Ja |
eG | Ja | Ja |
PartG | Ja | Nein |
e.K. | Ja | Ja |
gGmbH / gUG | Ja | Ja |
SE | Ja | Nein |
Finom akzeptiert Selbstständige, Freiberufler, Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG), Personengesellschaften (GbR, OHG, KG), Sonderformen wie KGaA, PartG, eK, eG, Gesellschaften in Gründung (GmbH i.G., UG i.G.) und sogar gemeinnützige Organisationen (gGmbH, gUG).
Damit ist Finom eine echte Allround-Lösung, egal ob Sie als Einzelunternehmer, Kapitalgesellschaft oder gemeinnützige Organisation starten.
Qonto ist ebenfalls vielseitig, aber nicht ganz so breit aufgestellt. Unterstützt werden hier GmbHs, UGs, eGs, Vereine sowie Einzelunternehmen und Freiberufler. Allerdings ist Qonto etwas restriktiver, wenn es um Unternehmen außerhalb der EU oder Branchen wie Glücksspiel oder Kryptowährungen geht. Dafür bietet Qonto aber für Unternehmen mit komplexen Strukturen, wie sie bei großen GmbHs oder Holdings vorkommen, perfekt angepasste Funktionen und umfangreiche Integrationsmöglichkeiten.
Fazit: Finom ist in Sachen Rechtsformen einfach flexibler. Egal, in welcher Gründungsphase Sie sich befinden oder welche Unternehmensform Sie wählen – Finom deckt alles ab. Qonto punktet dagegen eher mit seinen umfangreichen Tools für komplexe Finanzstrukturen.
Funktionen, Karten & Services: Welches Geschäftskonto macht das Rennen?
Hier wird’s wirklich spannend.
Denn was nützen günstige Preise, wenn die gebotenen Funktionen nicht passen? Wer auf den ersten Blick bei Finom an eine reine Budget-Lösung denkt, liegt komplett falsch.
Qonto | ||
---|---|---|
Unterkonten | Bis zu 2 kostenlose Unterkonten (Start-Tarif) | Bis zu 24 Unterkonten (Enterprise) |
Rechnungsstellung | Integriertes Rechnungsmodul, DATEV-Schnittstelle | Buchhaltungsintegration, DATEV, LexOffice, SevDesk |
Cashflow-Prognosen | Nein | Ja (KI-gestützt, ab Essential-Tarif) |
Multibanking | Ja (unbegrenzt viele Konten) | Nein |
Belegarchivierung | Ja, GoBD-konform | Ja, revisionssicher (Blockchain) |
Kundenservice | Standard-Support | VIP-Support ab Enterprise-Tarif |
Einlagensicherung | 100.000 € | 100.000 € |
Kontoeröffnung | Ohne Schufa-Prüfung | Ohne Schufa-Prüfung |
Integration externer Systeme | DATEV, Zapier | ERP-Systeme (SAP, Microsoft Dynamics), Wise (für SWIFT) |
Bei Finom bekommen Sie in den Premium-Tarifen wirklich alles, was das Unternehmerherz begehrt: Bis zu 6 physische Karten, unbegrenzt viele virtuelle Karten, Cashback-Programme, ein Kartenzahlungslimit von 50.000 Euro monatlich und kostenlose Unterkonten. Das Ganze wird ergänzt durch ein vollständig integriertes Rechnungs- und Buchhaltungstool, das nicht nur Zahlungen automatisch zuordnet, sondern auch noch DATEV-Schnittstellen bietet.
Ein echtes Highlight: Belege werden revisionssicher archiviert und sind jederzeit abrufbar.
Qonto spielt hier eher in der Business-Liga. Mit Tarifen wie Business (99 Euro monatlich) und Enterprise (199 Euro monatlich) werden anspruchsvolle Firmenkunden angesprochen. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, Transaktionen in bis zu 25 Währungen abzuwickeln, unterstützt durch Kooperationen mit Wise. Dazu kommt die Integration von ERP-Systemen wie SAP oder Microsoft Dynamics – ideal für größere Unternehmen, die komplexe Buchhaltungsanforderungen haben.
Aber während Qonto technisch fast alles möglich macht, fehlt es an einigen Punkten, die Finom besonders für kleinere Unternehmen und Start-ups attraktiv machen: Keine Cashback-Programme, keine kostenlose Unterkonten und begrenzte Kartenoptionen.
Zusammengefasst: Qonto richtet sich ganz klar an Unternehmen mit hohen Ansprüchen an die Buchhaltungsintegration und Internationalisierung. Finom hingegen punktet mit niedrigen Preisen, einem kostenlosen Rechnungsmodul und umfangreichen Kartenoptionen.
Unser Fazit: Dieses Geschäftskonto wird Testsieger
Wer hat also die Nase vorn? Das hängt natürlich davon ab, was Sie mit Ihrem Geschäftskonto vorhaben. Aber wenn wir uns die Daten genau anschauen, dann gibt es einen klaren Gewinner: Finom.
Warum? Ganz einfach: Finom bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Für monatlich 9 Euro (oder sogar 7 Euro bei jährlicher Zahlung) bekommen Sie ein Angebot, das bei Qonto mindestens 49 Euro kostet – wenn es denn überhaupt vergleichbar ist. Dazu kommen flexible Kartenoptionen, unbegrenzte virtuelle Karten und vor allem: unbegrenzte kostenlose Transaktionen. Kein Wunder, dass Finom in vielen Tests als Sieger hervorgeht.
Qonto hat ohne Frage seine Stärken – vor allem bei Unternehmen mit großem Transaktionsvolumen und komplexen Buchhaltungsanforderungen. Aber wer vor allem auf Preis-Leistungs-Verhältnis, einfache Handhabung und Flexibilität setzt, wird bei Finom bestens bedient.
FAQ: Finom vs. Qonto
Was sind die größten Unterschiede zwischen Finom und Qonto?
Der wohl auffälligste Unterschied: Finom bietet unbegrenzte kostenlose Transaktionen im kostenpflichtigen Start-Tarif und ein integriertes Rechnungstool. Qonto setzt dagegen auf Premium-Tarife mit umfassenderer internationaler Zahlungsabwicklung und mehr Unterkonten. Finom ist also klar auf einfache, aber effiziente Zahlungsprozesse ausgerichtet, während Qonto für komplexere Firmenstrukturen besser geeignet ist.
Welches Geschäftskonto ist günstiger – Finom oder Qonto?
Wenn es um den Preis geht, gewinnt Finom ganz klar. Der Finom Start-Tarif kostet 9 € im Monat (7 € bei jährlicher Zahlung) und bietet dafür unbegrenzte kostenlose Transaktionen. Bei Qonto geht’s erst ab 9 € im Monat los – und das auch nur mit 30 kostenlosen Transaktionen. Wer mehr will, zahlt schnell deutlich mehr. Die Premium-Tarife von Qonto starten bei 19 € und gehen bis zu 199 € im Monat.
Welche Rechtsformen werden von Finom und Qonto unterstützt?
Finom ist da super flexibel: Von Selbstständigen und Freiberuflern bis hin zu Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) und Personengesellschaften (GbR, OHG, KG) ist alles dabei. Selbst Unternehmen in Gründung (z. B. UG i.G.) und gemeinnützige Organisationen wie gGmbH sind bei Finom willkommen. Qonto ist auch ziemlich breit aufgestellt, lässt aber Unternehmen außerhalb der EU und aus der Glücksspiel- oder Kryptobranche außen vor.
Für wen eignet sich Finom besser?
Finom ist perfekt für Freiberufler, Selbstständige und kleine Unternehmen, die vor allem digitale Zahlungen abwickeln und keine teuren Premium-Funktionen brauchen. Besonders praktisch ist das eingebaute Rechnungstool, mit dem Sie Ihre Buchhaltung deutlich entspannter machen können.
Für wen eignet sich Qonto besser?
Qonto richtet sich an KMUs und wachsende Unternehmen, die viele Transaktionen haben, Bargeld abheben wollen oder auf internationalen Zahlungsverkehr angewiesen sind. Die umfangreichen Premium-Tarife sind für komplexere Unternehmensstrukturen ideal.
Der Beitrag Finom vs. Qonto: Beide Geschäftskonten im direkten Vergleich (2025) erschien zuerst auf ftd.de.