Theater | „Feministische Kämpfe im postsozialistischen Europa“ am HAU: Bachelor-Seminar auf See
In Originalsprache und mit viel Eigensinn: Das Festival „Feministische Kämpfe im postsozialistischen Europa“ in Berlin präsentierte mit Aggression, Dogmatik und Zärtlichkeit sehenswerte Antworten auf den aktuellen Backlash Unruhe stiftet der als Highlight angekündigte Auftakt des Festivals. Um nicht zu sagen Entrüstung. Denn die moldauische Produktion Dirty Laundry, The TrashOpera strotzt vor Wut, aber leider auch vor Ideologie. Die „Party der Abgründe“, wie sie die Performer*innen nennen, ist keine, auf der man sich willkommen fühlen soll. Die Performance ist laut, kalt, ein sehr expliziter Fiebertraum: Der Techno dröhnt im Takt der schrubbenden Arbeiter*innen, prekär Angestellten auf einem Kreuzfahrtschiff. Mit ihren gelben Gummihandschuhen und silbernen Rettungswesten wären sie en vogue genug fürs Berghain, hier soll es aber gerade darum gehen, dass sie nicht Teil der Gesellschaft sein dürfen. „Willkommen im Bauch des Biests, des Inferno“Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

Unruhe stiftet der als Highlight angekündigte Auftakt des Festivals. Um nicht zu sagen Entrüstung. Denn die moldauische Produktion Dirty Laundry, The TrashOpera strotzt vor Wut, aber leider auch vor Ideologie. Die „Party der Abgründe“, wie sie die Performer*innen nennen, ist keine, auf der man sich willkommen fühlen soll. Die Performance ist laut, kalt, ein sehr expliziter Fiebertraum: Der Techno dröhnt im Takt der schrubbenden Arbeiter*innen, prekär Angestellten auf einem Kreuzfahrtschiff. Mit ihren gelben Gummihandschuhen und silbernen Rettungswesten wären sie en vogue genug fürs Berghain, hier soll es aber gerade darum gehen, dass sie nicht Teil der Gesellschaft sein dürfen. „Willkommen im Bauch des Biests, des Inferno“
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