Spieler diskutieren, ob man in Diablo 4 zu schnell übermächtig wird, blicken neidisch auf Path of Exile 2

Für viele ist das Ziel in Diablo 4: übermächtig sein und Bosse in Sekunden zerlegen. Manche finden jedoch, dass das viel zu schnell geht. Der Beitrag Spieler diskutieren, ob man in Diablo 4 zu schnell übermächtig wird, blicken neidisch auf Path of Exile 2 erschien zuerst auf Mein-MMO.de.

Apr 3, 2025 - 08:43
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Spieler diskutieren, ob man in Diablo 4 zu schnell übermächtig wird, blicken neidisch auf Path of Exile 2
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Für viele ist es das ultimative Ziel in Diablo 4: übermächtig sein, alles niedermetzeln und Bosse in Sekunden zerlegen. Manche finden jedoch, dass das viel zu schnell geht und die Reise dorthin kaum Bedeutung hat.

In das Endgame von Diablo 4 zu gelangen und die maximale Stufe von 60 zu erreichen, dauert für viele nur wenige Tage – oder sogar Stunden. Danach geht es ans Optimieren des Gears, um auch die härtesten Bosse auf den Qual-Stufen zu erledigen. Manche Builds sind so stark, dass Spieler die Bosse mit einem einzigen Schlag aus dem Leben schicken. In der aktuellen Season 7 schaffen es etwa die Blutwellen-Totenbeschwörer, Bosse in Sekunden umzumähen. Das liegt unter anderem an dem neuen Unique-Beinschutz „Kessimes Vermächtnis“.

Das Level- und Schwierigkeitssystem von Diablo 4 seht ihr in dem Video:

„Das Problem ist nicht, OP zu sein, sondern wie man OP wird“

Das ist die Kritik: Auf Reddit kritisiert der Nutzer yxalitis, dass die Power-Sprünge nach Stufe 60 zu extrem seien. Sobald das Paragon-Board freigeschaltet ist und GA-Items (Items mit größeren Affixen) ins Spiel kommen, explodiert der Fortschritt. Die Qual-Bosse fallen quasi von selbst um.

Er zieht den Vergleich zu Path of Exile 2, wo es zwar ebenfalls übermächtige Builds gibt – aber der Weg dorthin ein langer, fordernder Prozess ist. Dort spüre man in jedem Akt, wie der Charakter stärker wird, während in Diablo 4 der Fortschritt oft in großen Sprüngen passiere. Sein Fazit: „Übermächtig werden ist okay – aber die Reise dorthin sollte das eigentliche Ziel sein.“

Was die Qual-Bosse und ihre Lebensdauer betrifft, zeigt Nutzer PeterKB in einem Video auf Reddit, dass sein Kampf gegen Varshan rund zwei Minuten dauert. Das sei für ihn die perfekte Balance. Das klingt kurz, aber viele können Varshan einfach oneshotten. Seine Meinung: „Viele werden mir widersprechen, aber für mich ist genau dieses Machtlevel ideal, um Bosskämpfe zu genießen.“

Diablo 4 lohne sich besonders für Spieler mit wenig Zeit

Was sagen andere Spieler dazu? Der Video-Beitrag sammelte über 400 Upvotes – Zustimmung gibt es also. Jedoch merken einige an: Die Zeit mag für einen einzelnen Kampf ideal sein, aber wer hunderte Runs für gezieltes Farming von Uniques und Mythic Uniques bei den Bossen macht, wünscht sich vermutlich eine andere Dynamik.

Im Kommentar schreibt kestononline dazu konkret:

Ich stimme zu, dass 2–3 Minuten für einen durchschnittlichen Bosskampf in einem ARPG ideal sind. Das fühlt sich gut an. Das Problem ist, dass diese Bosse auch für gezieltes Farming genutzt werden, nicht nur für den Spaß am Kampf selbst. […] Wenn Bosse immer ein bestimmtes Item droppen würden, dann vielleicht. […] Aber so funktioniert Diablo 4 nun mal nicht.

Dem Beitrag von yxalitis stimmen um die 100 Personen in Form von Upvotes zu. Hier gibt es jedoch einige Nutzerinnen und Nutzer, die Diablo 4 gerade für den schnellen Progress spielen. So schreibt mr_w_, dass er wenig Zeit hat und es gerade deshalb genießt, in Diablo 4 schnell stärker zu werden. „Genau deswegen ist es gut, dass Diablo 4 und PoE 2 nebeneinander existieren“, findet er. Und Titansdragon meint: Wer langsame Progression und tiefere Systeme will, soll PoE spielen.

Auch Room_Ferreira betont, dass sein Zeitbudget der Hauptgrund ist, warum er Diablo 4 spielt: „Ich habe zwei Kinder und spiele vielleicht ein paar Stunden pro Woche. […] Selbst, wenn [Path of Exile 2] mir gefallen würde, hätte ich einfach nicht genug Zeit, um über das bloße Leveln hinauszukommen.“ Viele schätzen, dass sie in Diablo 4 schnell stärker werden, ohne erst unzählige Stunden investieren zu müssen.

Andere loben, dass das Spiel auf Casuals zugeschnitten ist. Shadowfury22 kommentiert: „Wenn Blizzard will, dass Spieler jede Season zurückkommen, dann darf es nicht zu grindy werden.“ Schließlich seien die meisten Spieler Feierabend-Zocker – und die hätten keine Lust auf endlosen Aufwand.

Wie es in Season 8 weitergeht, bleibt abzuwarten. Blizzard hat bereits angekündigt, dass das Endgame härter wird. Nur die besten 10 % der Spieler sollen es überhaupt auf Qual-Stufe 4 schaffen. Dort sollt ihr Bosse nicht mehr oneshotten können – wenn ihr es überhaupt bis zu der Stufe schafft. Obendrauf gibt es mit Belial noch einen neuen Boss, der euch richtig fordern soll.

Die Zugänglichkeit von Diablo 4 sorgt immer wieder für Diskussionen. Viele sehen das ARPG als perfektes Feierabendspiel – reinspringen, ein paar Monster umhauen und abschalten, ohne sich groß Gedanken zu machen. Andere wünschen sich eine größere Herausforderung. Doch genau hier liegt für viele der große Vorteil: Diablo 4 bietet eine entspannte Spielerfahrung, die auch Casuals genießen können.

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