Hyundai frischt Wasserstoff-Nexo und E-Auto Ioniq 6 auf
Während das Update des Ioniq 6 eher dezent ausfällt, kommt das Wasserstoffauto Nexo von Hyundai nun deutlich anders und aufgewerteter daher. Der Beitrag Hyundai frischt Wasserstoff-Nexo und E-Auto Ioniq 6 auf erschien zuerst auf Elektroauto-News.net.

Hyundai hält trotz immer neuer Elektromodelle auch an der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnik fest: Auf der Seoul Motorshow wurde nicht nur der überarbeitete Hyundai Ioniq 6 enthüllt, sondern auch eine neue Generation des Nexo mit Wasserstoffantrieb.
Die neue Generation des Hyundai Nexo sieht nicht nur imposanter aus, sondern hat sich gerade beim Brennstoffzellenantrieb deutlich verbessert. Das Außendesign mit den markanten Pixel-Scheinwerfern könnte auch aus einem Science-Fiction-Film stammen. Im Vergleich zum Vorgänger steigt die Gesamtleistung von 135 kW (184 PS) auf 190 kW (258 PS).
Besser als bisher soll sich der neue Hyundai Nexo insbesondere bei kalten Temperaturen schlagen, da Zellmembran und -leistung der Brennstoffzelle verbessert werden konnten und nunmehr auch Starttemperaturen von unter null Grad Celsius kein Problem mehr sein sollen. Kaum verändert hat sich dagegen das Tankvolumen, denn mit 6,69 Kilogramm Volumen steht nur marginal mehr als bisher (6,33 Kilogramm) zur Verfügung, was für eine Reichweite von über 650 Kilometern sorgen soll. Die abgeregelte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 179 km/h.
Innen bietet der 4,75 Meter lange Hyundai Nexo ein verbessertes Komfortniveau, bekannte Bedienmodule aus Tastern und Touch-Modulen sowie neben dem Head-Up-Display zwei 12,3-Zoll-Bildschirme. Für Komfort sorgen unterschäumte Flächen, viele Ablagen, klimatisierte Sitze und zahlreiche USB-Ports und Ladeschalen. Wird die Rücklehne umlegt, vergrößert sich der 993 Liter große Laderaum auf bis zu 1719 Liter. Auf Wunsch gibt es nicht nur einen digitalen Innen- sondern auch entsprechende Außenspiegel und ein Komplettangebot an Fahrerassistenzsystemen. Wer einen großen Freundeskreis hat, kann den neuen Hyundai Nexo mehr Personen als bisher zugänglich machen, denn der digitale Schlüssel kann mit bis zu 15 Geräten geteilt werden.
Auch der rein elektrische Ioniq 6 bekommt ein Update
Optisch wie technisch überarbeitet wurde auch die Elektrolimousine Hyundai Ioniq 6. Sie bekommt an der Front ein geschärftes Gesicht mit schmalen LED-Augen; das geschwungene Heck ist jedoch geblieben. Innen gibt es Detailveränderungen an Lenkrad und Bedienelementen sowie der Mittelkonsole. „Der Ioniq 6 hat sich von einer einzelnen, stromlinienförmigen Elektrolimousine zu einer ganzen Modellreihe entwickelt, bei der jedes Modell seinen eigenen Charakter zeigt und gleichzeitig einer übergreifenden Vision treu bleibt“, sagt Chefdesigner Simon Loasby, „unter dem weiterentwickelten Designkonzept haben wir jede Linie und jedes Detail verbessert, um den Ioniq 6 klarer und progressiver zu gestalten.“
Die von vielen erwartete Sportversion des Hyundai Ioniq 6 N lässt jedoch bis Juli noch auf sich warten, denn auf der Seoul Motorshow gibt es allein die sportlichere N-Line zu sehen, die Designdetails der Konzeptstudie RN22e in sich trägt.
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