Das Finom Geschäftskonto: Wie hoch sind die Zinsen? (2025)
Wenn es um Zinsen bei Finom geht, erwartet Sie eine etwas andere Herangehensweise als bei klassischen Geschäftskonten. Hier geht es weniger um Guthabenzinsen, sondern vielmehr um ein Belohnungssystem, das für viele Nutzer genauso attraktiv sein kann. Lassen Sie uns das mal ganz genau unter die Lupe nehmen. Keine Guthabenzinsen bei Finom: Warum das kein Nachteil […] Der Beitrag Das Finom Geschäftskonto: Wie hoch sind die Zinsen? (2025) erschien zuerst auf ftd.de.

Wenn es um Zinsen bei Finom geht, erwartet Sie eine etwas andere Herangehensweise als bei klassischen Geschäftskonten.
Hier geht es weniger um Guthabenzinsen, sondern vielmehr um ein Belohnungssystem, das für viele Nutzer genauso attraktiv sein kann. Lassen Sie uns das mal ganz genau unter die Lupe nehmen.
Keine Guthabenzinsen bei Finom: Warum das kein Nachteil sein muss
Anders als bei traditionellen Banken gibt es bei Finom keine Guthabenzinsen.
Das bedeutet:
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Zinsen auf Guthaben: 0,00 % – Egal wie hoch Ihr Kontostand ist, Sie bekommen keine Zinsen auf Ihre Einlagen.
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Negativzinsen: Ab einem Guthaben von 100.000 € wird ein Strafzins von 0,50 % pro Jahr erhoben, aber nur auf den Teil, der diese Grenze übersteigt.
Das bedeutet: Wenn Sie beispielsweise 120.000 € auf dem Konto haben, wird nur auf die 20.000 €, die über der Grenze liegen, der Strafzins berechnet. Das macht immerhin 100 € Negativzinsen im Jahr. Klingt nicht besonders verlockend, oder?
Warum Finom auf Guthabenzinsen verzichtet, liegt auf der Hand: Als Fintech-Anbieter setzen sie auf Transaktionsgebühren und ihre Premium-Tarife, um Geld zu verdienen. Zudem müssen sie selbst Strafzinsen an ihre Partnerbanken wie BNP Paribas zahlen.
Das Cashback-Modell bei Finom als smarter Ersatz für Zinsen
Wenn Sie mit Finom trotzdem finanziell profitieren wollen, müssen Sie einfach Ihre Karte regelmäßig einsetzen. Denn hier bietet Finom statt klassischen Guthabenzinsen ein Cashback-Programm, das sich sehen lassen kann:
Tarif | Cashback-Satz | Maximaler Cashback/Monat |
---|---|---|
Solo | 0 % | – |
Start | 2 % | 10 € |
Premium | 3 % | 20 € |
Corporate | 3 % | 50 € |
Um es mal in Zahlen auszudrücken: Wenn Sie den Start-Tarif nutzen und monatlich 500 € mit Ihrer Karte ausgeben, bekommen Sie 10 € Cashback. Das reicht, um Ihre monatliche Grundgebühr von 7 € (Jahrestarif) fast komplett zu decken.
Was bietet der Wettbewerb? – Finom vs. Fyrst vs. Qonto vs. N26
Um Ihnen ein besseres Bild zu vermitteln, hier der direkte Vergleich mit anderen Anbietern:
Guthabenzinsen | Verwahrentgelt ab | Cashback | |
---|---|---|---|
Finom | 0 % | 100.000 € | 2–3 % |
Fyrst | 0 % | 50.000 € | 0 % |
Qonto | 0 % | 250.000 € | 1–2 % |
N26 Business | 0,10 % | 50.000 € | 0,5 % |
Der größte Pluspunkt bei Finom ist ganz klar das Cashback.
Die Konkurrenz ist entweder viel teurer oder bietet gar keine Rückvergütung. Trotzdem: Wer regelmäßig hohe Liquiditätsreserven parkt, sollte sich überlegen, das Guthaben auf mehrere Unterkonten zu verteilen oder gleich bei einem Anbieter mit Einlagensicherung ohne Strafzinsen zu bleiben.
So vermeiden Sie Negativzinsen bei Finom
Wenn Ihr Unternehmen hohe Guthaben parken will, gibt es bei Finom ein paar einfache Lösungen:
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Unterkonten nutzen: Bis zu 30 Unterkonten sind möglich. Auch wenn das Verwahrentgelt ab 100.000 € pro Konto greift, kann die Summe so aufgeteilt werden, um Strafzinsen zu minimieren.
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Fremdwährungskonten: Das 100.000-€-Limit gilt pro Währung. Verteilen Sie Ihr Guthaben also auf verschiedene Währungskonten, um das Verwahrentgelt zu umgehen.
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Cashback optimal nutzen: Verwenden Sie Ihre Karten so oft wie möglich, um durch Cashback Ihre Kontokosten zu senken. Besonders im Premium-Tarif mit 3 % Cashback auf Kartenzahlungen und bis zu 50 € monatlich lässt sich hier einiges sparen.
Unser Fazit: Guthabenzinsen? Vergessen Sie’s, Cashback ist der neue Zins
Für Unternehmen mit regelmäßig hohen Einlagen ist Finom vielleicht nicht die perfekte Wahl, weil ab 100.000 € Negativzinsen fällig werden. Wer jedoch einfach ein solides Geschäftskonto mit attraktiven Cashback-Optionen sucht, ist hier genau richtig.
Das Modell funktioniert besonders gut für kleinere Unternehmen und Selbstständige, die ohnehin viel mit Karte zahlen. Wer das Cashback klug einsetzt, kann sich die Kontoführungsgebühren praktisch wieder zurückholen – und das mit minimalem Aufwand.
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