Consorsbank vs. ING: Depot, Girokonto & Tagesgeld im Vergleich
Beide Banken bieten ein solides Gesamtpaket aus Depot, Girokonto und Tagesgeld – doch wo gibt es die besseren Konditionen? Die Consorsbank punktet mit flexiblen Anlagemöglichkeiten und einem breiten ETF-Angebot, während die ING mit günstigen Girokontobedingungen und attraktiven Zinsen für Neukunden überzeugt. In diesem Vergleich zeigen wir, welche Bank in den wichtigsten Kategorien die besseren Konditionen […] Der Beitrag Consorsbank vs. ING: Depot, Girokonto & Tagesgeld im Vergleich erschien zuerst auf ftd.de.


Wie gut ist die ING wirklich? (Bild: Mika Baumeister, Unsplash)
Beide Banken bieten ein solides Gesamtpaket aus Depot, Girokonto und Tagesgeld – doch wo gibt es die besseren Konditionen?
Die Consorsbank punktet mit flexiblen Anlagemöglichkeiten und einem breiten ETF-Angebot, während die ING mit günstigen Girokontobedingungen und attraktiven Zinsen für Neukunden überzeugt. In diesem Vergleich zeigen wir, welche Bank in den wichtigsten Kategorien die besseren Konditionen bietet.
Consorsbank vs. ING: Beide Girokonten im direkten Vergleich
Die Wahl des richtigen Girokontos hängt nicht nur von den Gebühren ab, sondern auch von Zusatzleistungen wie kostenlosen Abhebungen, attraktiven Zinsen und besonderen Angeboten für Neukunden.
In diesem Vergleich sehen wir uns die Girokonten der Consorsbank und der ING genauer an, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, welche Bank in den wichtigsten Bereichen die besseren Konditionen bietet.
Die Consorsbank bietet mit ihrem Girokonto Essential eine attraktive Option für Studierende und Kunden mit einem niedrigen monatlichen Geldeingang.
Es gibt auch das Girokonto Unlimited, das für einen monatlichen Beitrag von 9 Euro mehr Leistungen bietet, darunter Reiseversicherungen und ein reduzierter Dispozins. Auf der anderen Seite hat die ING ein einfach strukturiertes Girokonto Standard, das bei einem monatlichen Geldeingang von über 1.000 Euro keine Kontoführungsgebühren erhebt und eine kostenfreie Visa Debitkarte umfasst.
Die ING Future Option setzt zudem auf Nachhaltigkeit, bei der 1 % jeder Transaktion in Klimaprojekte fließt.
Für Nutzer, die viel reisen, sind beide Banken attraktiv. Die Consorsbank Unlimited bietet kostenlose Abhebungen innerhalb des EWR sowie Reiseversicherungen. Die ING hingegen ermöglicht unbegrenzte kostenlose Abhebungen innerhalb der Eurozone. Jedoch fällt eine Fremdwährungsgebühr von 2,20 % an, wenn Sie außerhalb der Eurozone Bargeld abheben.
Vergleich der Girokonten von Consorsbank und ING (Februar 2025)
Consorsbank Girokonto Essential | ING Girokonto Standard | Consorsbank Girokonto Unlimited | ING Girokonto Future | |
---|---|---|---|---|
Monatliche Grundgebühr | 0 € (bei ≥700 € Geldeingang oder <28 Jahre) | 0 € (bei ≥1.000 € Geldeingang oder <28 Jahre) | 9 € | 1 € + 4,90 € für Basis |
Girocard-Kosten | 1 €/Monat (optional) | 1,49 €/Monat | Inkludiert | 1,49 €/Monat |
Kostenlose Abhebungen | Kostenlos im EWR (mit Visa Debit ab 50 €) | Kostenlos in der Eurozone | Kostenlos im EWR und Versicherungen | Kostenlos in der Eurozone |
Auslandseinsatzgebühren | 1,75 % außerhalb EWR | 2,20 % weltweit | Kostenlos im EWR, 1,75 % außerhalb | 2,20 % weltweit |
Zinsen auf Guthaben | 0,75 % p.a. bis 2,75 % p.a. | 3 % p.a. (für Neukunden) auf bis zu 250.000 € (4 Monate) | 0,75 % p.a. | 3 % p.a. für Neukunden |
Dispozinsen | 10,4 % p.a. | 10,39 % p.a. | 9,15 % p.a. | 10,39 % p.a. |
Bargeldabhebungen | Kostenlos in Deutschland an Supermarktkassen | Kostenlos ab 50 € in der Eurozone | Kostenlos im EWR und 8 Gratisabhebungen | Kostenlos in der Eurozone |
Neukundenbonus | 200 € bei Geldeingang von 1.500 € p.m. | 100 € bei 1.000 € Geldeingang | – | – |
Zusatzleistungen | – | – | Reiseversicherungen, Visa-Kreditkarte | 1 % in Klimaprojekte |
Beide Banken bieten unterschiedliche Stärken.
Wenn Sie viel im Ausland sind und eine hohe Flexibilität wünschen, bietet das Consorsbank Girokonto Unlimited mit seinen Vorteilen bei Auslandsabhebungen und Versicherungen viele Extras. Für nachhaltige Kunden oder junge Leute ist ING Future die beste Wahl, da es sich auf Nachhaltigkeit fokussiert und klimaneutrale Optionen bietet.
Die ING bietet zudem eine einfachere Struktur und mehr Transparenz bei den Gebühren für das Standardkonto, wohingegen die Consorsbank mit verschiedenen Zusatzfunktionen für Vielreisende und einem attraktiven Neukundenbonus punktet.
Geldanlage: Wie schneiden die Depots der Consorsbank und ING ab?
Wer sein Geld in Aktien, ETFs oder Fonds investieren möchte, braucht ein leistungsstarkes und günstiges Depot.
Dabei spielen nicht nur die Ordergebühren, sondern auch die Produktvielfalt, Sparpläne und Zusatzleistungen eine entscheidende Rolle. Sowohl die ING als auch die Consorsbank gehören zu den beliebtesten Direktbanken mit eigenem Wertpapierdepot. Doch wo sind die Konditionen besser?
Die ING punktet mit kostenloser Depotführung, einer breiten Auswahl an gebührenfreien ETF-Sparplänen und nachhaltigen Features. Besonders passive Anleger profitieren von der einfachen Handhabung und der automatischen Wiederanlage von Ausschüttungen. Zudem bietet die Bank attraktive Zinsen für Neukunden auf das Extra-Konto.
Die Consorsbank hingegen richtet sich stärker an aktive Trader. Mit mehr als 30 Handelsplätzen, flexiblen Ordertypen wie OCO-Orders und Trailing-Stops sowie einer speziellen Handelssoftware für Profis ist sie optimal für Vieltrader. Auch die Neukundenaktionen sind hier besonders attraktiv: 200 € Prämie und 3,75 % Tagesgeldzinsen für drei Monate bieten einen starken finanziellen Anreiz für einen Wechsel.
Vergleich: ING vs. Consorsbank Wertpapierdepot (Februar 2025)
ING Direkt-Depot | Consorsbank Depot | |
---|---|---|
Depotführung | Kostenlos | Kostenlos |
Einzelorders | 4,90 € + 0,25 % (max. 69,90 €) | 4,95 € + 0,25 % (max. 69 €) |
ETF-Sparpläne | 1.070 gebührenfrei | 560 gebührenfrei, regulär 1,5 % |
Aktiensparpläne | 548 Stück, 1,5 % Gebühr | 5.400 Stück, 1,5 % Gebühr |
Neukundenbonus | 100 € Startbonus | 200 € Prämie bei 10.000 € Depotvolumen |
Handelsplätze | 29 (Xetra, Tradegate, Frankfurt) | 30+ (inkl. NYSE, NASDAQ) |
Kryptowährungen | Nur über ETPs handelbar | Kein direkter Handel |
Tagesgeld | 3 % p.a. (4 Monate für Neukunden) | 3,75 % p.a. (3 Monate für Neukunden) |
Festgeld | Bis zu 2,50 % p.a. | Keine Angabe |
App-Bewertung | 4,8/5 Sterne (iOS) | 4,3/5 Sterne (Android) |
Ordertypen | Limit/Market-Orders | OCO-Orders, Trailing-Stops, Stop-Loss |
Depotübertrag | Kostenlos und digital | Kostenlos, aber nur manuell |
Dispozins | 10,39 % p.a. | 10,4 % p.a. (Unlimited: 9,15 %) |
Nachhaltigkeitsoptionen | ING Future: 1 % jeder Transaktion für Klimaschutz | Keine speziellen Umweltoptionen |
Kundenservice | 24/7 Telefon-Hotline, Wartezeit 8–15 Min. | Chat-Support (7–23 Uhr) |
Welche Bank ist besser für Sie?
- Für ETF-Sparer: Die ING ist die beste Wahl, da sie 1.070 kostenlose ETF-Sparpläne anbietet.
- Für Vieltrader: Die Consorsbank bietet mit mehr Handelsplätzen und Ordertypen mehr Flexibilität für aktive Anleger.
- Für Neukunden mit hohem Kapital: Die Consorsbank belohnt Kunden mit einem 200-€-Bonus und 3,75 % Tagesgeldzinsen für drei Monate.
- Für nachhaltige Investoren: Die ING Future-Option bietet nachhaltige Geldanlagen und einen Klimabeitrag bei jeder Transaktion.
- Für langfristige Anleger: Die ING punktet mit kostenloser Wiederanlage von Ausschüttungen, was langfristig Kosten spart.
Die ING ist ideal für alle, die sich auf ETF-Sparpläne und langfristige Investments konzentrieren möchten. Durch die kostenlose Depotführung, viele gebührenfreie ETFs und das nachhaltige Future-Programm ist sie besonders für passive Anleger attraktiv.
Die Consorsbank hingegen eignet sich besser für Vieltrader und Investoren mit hoher Aktivität. Wer häufig handelt, profitiert von der größeren Produktauswahl, flexiblen Ordertypen und professionellen Tools. Zudem machen die hohen Neukundenboni das Angebot für neue Anleger besonders interessant.
Beide Banken bieten kostenlose Depots, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Wer langfristig in ETFs sparen will, ist bei der ING besser aufgehoben.
Wer mehr Handelsflexibilität sucht und aktiv tradet, ist bei der Consorsbank richtig.
Tages- und Festgeldangebot bei der Consorsbank und ING im direkten Vergleich
Wer sein Geld sicher parken möchte, setzt auf Tages- oder Festgeld.
Dabei kommt es auf Zinsen, Verfügbarkeit und Einlagensicherung an. Während die ING mit einfachen und flexiblen Konditionen punktet, setzt die Consorsbank auf attraktive Neukundenboni und langfristige Zinsgarantien. Doch welche Bank bietet 2025 das bessere Angebot?
Die Consorsbank lockt mit 3,15 % p.a. Tagesgeldzinsen für 3 Monate, einem zusätzlichen 40 € Bonus bei Einzahlungen über 25.000 € und langfristig guten Festgeldkonditionen. Allerdings gibt es einen Haken: Die Bank koppelt ihr Tagesgeld an ein Depot, was nicht für jeden Anleger ideal ist.
Die ING hatte zuletzt ein 3,00 % p.a. Tagesgeldangebot für 4 Monate, das aber bereits ausgelaufen ist. Bestandskunden erhalten hier nur 1,00 % p.a. auf ihr Tagesgeld. Wer langfristig Geld parken möchte, findet zudem beim Festgeld der Consorsbank mit 2,25 % p.a. über 12 Monate deutlich attraktivere Konditionen als bei der ING.
Vergleich: Tagesgeld ING vs. Consorsbank (Februar 2025)
Parameter | Consorsbank | ING |
---|---|---|
Neukunden-Zins | 3,15 % p.a. für 3 Monate | 3,00 % p.a. für 4 Monate (abgelaufen) |
Anschlusszins | 1,00 % p.a. | 1,00 % p.a. |
Max. Einlage für Aktionszins | 1.000.000 € | 250.000 € |
Zinsgutschrift | Vierteljährlich | Jährlich |
Bonus | 40 € ab 25.000 € Einzahlung | Keiner |
Depot-Pflicht | Ja, nur mit Consorsbank-Depot | Nein, frei nutzbar |
Einlagensicherung | 100.000 € (Frankreich) + freiwillige Sicherung | 100.000 € (Deutschland) |
Vergleich: Festgeld ING vs. Consorsbank (Februar 2025)
Parameter | Consorsbank | ING |
---|---|---|
Bester Zinssatz | 2,25 % p.a. (12 Monate) | 1,50 % p.a. (6 Monate) |
Mindestanlage | 2.500 € | 1.000 € (geschätzt) |
Maximaleinlage | 1.000.000 € | Keine Begrenzung |
Flexibilität | 6–60 Monate | 3–6 Monate |
Zinszahlung | Am Ende der Laufzeit | Am Ende der Laufzeit |
Vorzeitige Kündigung | Nicht möglich | Nicht möglich |
Die Consorsbank gewinnt im direkten Vergleich bei den Tagesgeld- und Festgeldzinsen.
Besonders für Neukunden mit hohem Guthaben ist das Angebot mit 3,15 % p.a. + 40 € Bonus unschlagbar. Auch langfristige Sparer finden mit 2,25 % p.a. Festgeldzinsen bei der Consorsbank das bessere Angebot.
Die ING ist hingegen die bessere Wahl für alle, die ein einfaches Tagesgeldkonto ohne Depotbindung suchen. Wer jedoch keine Neukundenprämie mehr bekommt, muss sich mit nur 1,00 % p.a. zufriedengeben – und das ist derzeit nicht besonders attraktiv.
Wer also auf die besten Zinsen und Boni aus ist, fährt mit der Consorsbank besser. Wer jedoch Flexibilität und einfache Kontoführung bevorzugt, bleibt bei der ING gut aufgehoben.
Consorsbank vs. ING: Dieses Konto macht im Vergleich das Rennen
Wer ein neues Girokonto sucht, will vor allem eins: gute Konditionen, niedrige Gebühren und flexible Nutzung. Im direkten Vergleich zwischen der Consorsbank und der ING zeigt sich schnell: Beide Banken bieten moderne Online-Konten, aber die Consorsbank hat die Nase vorn.
Der größte Vorteil? Mehr Leistung für weniger Geld. Während bei der ING inzwischen ein monatlicher Geldeingang von mindestens 1.000 € nötig ist, um die Kontoführungsgebühr von 4,90 € zu vermeiden, bleibt das Consorsbank-Konto bereits ab 700 € Geldeingang kostenlos. Wer weniger verdient oder auf ein regelmäßiges Einkommen auf dem Girokonto verzichten will, hat hier also die besseren Karten.
Auch beim Tagesgeldkonto macht die Consorsbank das bessere Angebot. Neukunden erhalten hier 3,15 % Zinsen für drei Monate, dazu eine 40 € Prämie ab 25.000 € Einzahlung. Die ING hatte ein ähnliches Angebot mit 3,00 % Zinsen für vier Monate, doch das ist mittlerweile ausgelaufen. Wer nach einer langfristigen Lösung sucht, bekommt bei der Consorsbank außerdem bessere Festgeldzinsen und eine freiwillige Einlagensicherung über die gesetzliche Grenze von 100.000 € hinaus – ein wichtiger Punkt für sicherheitsbewusste Sparer.
Beim Wertpapierdepot bleibt es ebenfalls spannend: Beide Banken bieten eine kostenlose Depotführung, doch die Consorsbank überzeugt mit mehr Handelsplätzen, besseren Neukundenaktionen und einer breiteren Produktpalette. Wer also regelmäßig mit Aktien oder ETFs handelt, findet hier mehr Möglichkeiten als bei der ING.
Fazit: Die Consorsbank ist der Gewinner
Während die ING mit einem soliden Angebot punktet, bietet die Consorsbank insgesamt mehr Vorteile und bessere Zinsen. Niedrigere Hürden für die kostenlose Kontoführung, attraktivere Zinssätze beim Tagesgeld und eine umfangreichere Depotstruktur machen den Unterschied. Wer also mehr aus seinem Konto herausholen will, ist bei der Consorsbank besser aufgehoben.
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