Ruhestand mit 50? Zwei Aktien, die es möglich machen könnten!
Zwei Aktien für den frühen Ruhestand mit 50 werden mit Nestlé und Microsoft im Artikel ausführlicher vorgestellt. Der Artikel Ruhestand mit 50? Zwei Aktien, die es möglich machen könnten! ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

Auf Aktienwelt360 dreht sich alles um Aktien. Auch um die Möglichkeit, mit Aktien frühzeitig in den Ruhestand zu gehen.
Doch wer mehr als 15 Jahre früher in Rente geht, muss vorher viel geleistet haben. Das gilt auch an der Börse.
Ein deutlich sechsstelliges Depot sollte es schon sein. Wer seinen Kindern oder Enkeln noch etwas Geld vererben oder einen etwas luxuriösen Lebensstil genießen möchte, sollte ein siebenstelliges Depot besitzen.
Dass einzelne Aktien das über Jahrzehnte schaffen können, ist spätestens seit Netflix (WKN: 552484) und Amazon (WKN: 906866) klar. Beide haben sich für Anleger der ersten Stunde gelohnt, indem sie ihren Einsatz mehr als verhundertfacht haben.
Doch das ist äußerst selten und sollte nicht der Grund sein, in Aktien zu investieren. Statt einer jährlichen Wertsteigerung von beispielsweise 30 % reichen auch 10 % aus. So werden aus 500 Euro im Monat über 20 Jahre fast 380.000 Euro.
Und Aktien, die jährlich um 10 % wachsen, sind im Gegensatz zu den Tenbaggern keine Seltenheit. Man findet sie ohne großen Aufwand wie Sand am Meer. Doch es kommt auf die Qualität an.
Im Kern geht es um Preissetzungsmacht und organisches Wachstumspotenzial. Megatrends spielen eine Rolle, aber auch Burggräben, die Unternehmen über Jahre ausgehoben haben. Sie schützen vor Konkurrenz und sorgen dafür, dass das Geschäftsmodell auch nach 20 Jahren noch hoch bewertet ist.
Zwei solcher Aktien könnten Nestlé (WKN: A0Q4DC) und Microsoft (WKN: 870747) sein. Warum, erkläre ich im Folgenden.
Nestlé: Lebensmittelgigant mit Substanz
Da wäre zunächst der größte Nahrungsmittelkonzern der Welt, Nestlé. Die Schweizer verfügen über ein beeindruckendes Portfolio an Marken wie Nescafé, KitKat und Maggi. Sowohl geografisch als auch produktseitig sind sie diversifiziert wie kein anderer Konzern. Das gibt Sicherheit und Stabilität in unsicheren Zeiten, denn getrunken und gegessen wird immer.
Mit einem organischen Wachstum von rund vier Prozent im langjährigen Durchschnitt wird auch auf eine Weiterentwicklung geachtet. Zuletzt ist das organische Wachstum allerdings etwas ins Stocken geraten.
Die hohe Inflation sorgt für Zurückhaltung bei den Kunden. Zudem wurde in den letzten Jahren zu wenig in das Marketing der Einzelmarken investiert. Stattdessen setzte man auf neu akquirierte Unternehmen, deren Potenzial sich aber noch nicht voll entfalten konnte.
CEO Mark Schneider musste gehen. Mit Laurent Freixe kam ein Manager, der auf das bewährte System setzt. Dies könnte die Wende für den Aktienkurs bringen, der in den letzten Monaten stark gelitten hat. Seit dem Allzeithoch im Jahr 2022 verlor die Aktie rund ein Drittel, das bereinigte KGV liegt mit einem Wert von 19 deutlich unter dem historischen Durchschnitt von 22.
Microsoft-Aktie
Aber auch Microsoft könnte eine Top-Aktie sein, um früher in Rente zu gehen. Hier überzeugt vor allem die breite Aufstellung im Technologiesektor. Ob Betriebssystem, Cloud, Gaming oder neuerdings KI, überall spielt Microsoft vorne mit.
Wachstumsfelder sollten aber vor allem die Cloud und KI sein. Mit Azure und OpenAI verfügt der Konzern über strategisch wichtige Assets.
Hohe Margen aus dem Softwaregeschäft sowie vertragliche Kundenbindungen sorgen hier für Sicherheit. Auch der Burggraben ist tief. Ein Wechsel der etablierten Software ist für die Kunden nur mit hohen Kosten verbunden.
Aber auch die Bewertung spricht für das Unternehmen aus Redmond. Das bereinigte KGV von knapp 30 liegt zwar über dem historischen Durchschnitt, aber das Wachstum und die Perspektiven haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. So dürfte das Wachstum in den nächsten Jahren das bereinigte KGV auf unter 20 drücken, was aus heutiger Sicht sehr attraktiv ist.
Fazit zu den Aktien für den frühen Ruhestand
Ein früherer Renteneintritt mit z.B. 50 Jahren muss kein unrealistisches Ziel sein. Voraussetzung ist, dass man langfristig denkt und in qualitativ hochstehende Unternehmen investiert.
Aktien wie Microsoft oder Nestlé gehören meiner Meinung nach dazu. Sie bieten vor allem langfristiges Wachstumspotenzial und sind fair bis attraktiv bewertet. Aber man muss diese Aktien aber langfristig denken und kurzfristige Schwankungen ausblenden. Mit Aktien wird man nie über Nacht reich.
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Frank Seehawer besitzt Aktien von Amazon, Mircosoft und Nestlé. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Amazon, Microsoft, Nestlé und Netflix.