„Love is blind”, aber nicht unpolitisch: Keine Hochzeit für ignorante Männer

In der achten Staffel der Reality-Show zeigt sich, wie weit sich junge Männer und Frauen in den USA politisch voneinander entfernt haben. Politisches Desinteresse trifft Kampf für Menschenrechte? Das kann selbst die Liebe nicht überbrücken Als Sara ihr Date Ben nach seiner Meinung zu Black Lives Matter fragt, sagt der schulterzuckend, er habe „sich da einfach rausgehalten“. Die beiden sind Teil der achten Staffel der Dating Show Love is Blind (LiB), in der sich Singles innerhalb kürzester Zeit kennenlernen und idealerweise am Ende heiraten.Die Kandidat*innen der achten Staffel kommen aus Minneapolis, Minnesota, der Stadt, in der George Floyd 2020 von dem weißen Polizisten Derek Chauvin ermordet wurde. Man würde also meinen, selbst Ben hätte von den darauffolgenden massenhaften Protesten und dem Prozess gegen Chauvin mitkriegen und sich irgendwann auch eine Meinung bilden müssen, aber nein, er hat „nie wirklich darüber nachgedacht.“Spätestens jetzt leuchten alle AlarmLesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

Mär 17, 2025 - 15:46
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„Love is blind”, aber nicht unpolitisch: Keine Hochzeit für ignorante Männer
In der achten Staffel der Reality-Show zeigt sich, wie weit sich junge Männer und Frauen in den USA politisch voneinander entfernt haben. Politisches Desinteresse trifft Kampf für Menschenrechte? Das kann selbst die Liebe nicht überbrücken
„Love is blind”, aber nicht unpolitisch: Keine Hochzeit für ignorante Männer

Als Sara ihr Date Ben nach seiner Meinung zu Black Lives Matter fragt, sagt der schulterzuckend, er habe „sich da einfach rausgehalten“. Die beiden sind Teil der achten Staffel der Dating Show Love is Blind (LiB), in der sich Singles innerhalb kürzester Zeit kennenlernen und idealerweise am Ende heiraten.

Die Kandidat*innen der achten Staffel kommen aus Minneapolis, Minnesota, der Stadt, in der George Floyd 2020 von dem weißen Polizisten Derek Chauvin ermordet wurde. Man würde also meinen, selbst Ben hätte von den darauffolgenden massenhaften Protesten und dem Prozess gegen Chauvin mitkriegen und sich irgendwann auch eine Meinung bilden müssen, aber nein, er hat „nie wirklich darüber nachgedacht.“

Spätestens jetzt leuchten alle Alarm

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.