Das neue „Game of Thrones“-Spiel startet solide, aber eine Sache geht für die Spieler auf Steam gar nicht
Die allgemeine Meinung der Spieler zu dem neuen „Game of Thrones“-Spiel ist durchwachsen. Besonders eine Sache kommt gar nicht gut an. Der Beitrag Das neue „Game of Thrones“-Spiel startet solide, aber eine Sache geht für die Spieler auf Steam gar nicht erschien zuerst auf Mein-MMO.de.


Es ist gerade etwas über eine Woche alt, doch das bot dem neuen Spiel zu Game of Thrones trotzdem genug Zeit, um die allgemeine Meinung der Spieler auf Steam ziemlich arg zu beeinflussen. Und das nicht zu ihrem Vorteil. Besonders eine Sache ist gar nicht beliebt.
Wie kommt das neue Spiel an? Game of Thrones: Kingsroad erhielt in den ersten Tagen des Early Access auf Steam eher positive Reviews. Vor allem das Gameplay und die Story sind die Punkte, die in den Rezensionen lobend hervorgehoben werden.
Allerdings wurde die Rückmeldung der Spieler nur knapp eine Woche nach dem Release immer ernüchternder. Zu dem Zeitpunkt dieses Artikels am 3. April 2025 besitzt Kingsroad eine nur „ausgeglichene“ (66 %) Bewertung auf Steam. Und das nicht einmal, weil das eigentliche Spiel selbst schlecht ankommt, sondern weil es eine Masche beinhaltet, von denen viele Spieler immer häufiger enttäuscht werden – die guten, alten Mikrotransaktionen.
Hier seht ihr den Trailer zu Game of Thrones: Kingsroad:
Spieler fühlen sich durch Extra-Kosten eingeschränkt
Was kritisieren die Spieler besonders? Aus den Reviews auf Steam lässt sich schnell erkennen, dass der aggressive Einsatz von Mikrotransaktionen der wahre Übeltäter der negativen Stimmung ist:
- necrofobic kommentiert: „[Das Spiel] hat riesiges Potenzial, aber es wird durch diese wahnsinnige Gier stark eingeschränkt.“
- cp3rry001996 gibt zu: „Es schmerzt mich, das zu sagen, aber es ist ein gutes Spiel, das sich mit Gacha-Gameplay-Elementen und übermäßigen Mikrotransaktionen selbst im Weg steht.“
Ein Spieler erwähnt des Weiteren einen Punkt, der für viele andere Spieler auch in anderen Videospielen ein absolutes K.-o.-Kriterium darstellt und weshalb er das Spiel auf keinen Fall fortsetzen wollte.
- julbug berichtet nämlich: „Als ich gestorben bin und für die Wiederbelebung bezahlen sollte, habe ich das Spiel verlassen und das Geld zurückerstattet bekommen.“
Wie sieht das Monetarisierungsmodell aus? Während das Spiel nach dem Early Access F2P sein soll, bietet es trotzdem einen Battlepass für 20 US-Dollar sowie ein Abonnement für 12 US-Dollar pro Monat an. Durch ein begrenztes Inventar sowie verwehrten Zugang zu Loot, dem Fortsetzen von Missionen und der Hauptstory werden Spieler angeleitet, mit echtem Geld zu zahlen (via Jeuxvideo).
Das ist natürlich nicht verpflichtend, aber schränkt den Spielspaß und vor allem den Fluss des Spiels ordentlich ein, wenn man nicht zahlen möchte. Daher ist es keine Überraschung, dass viele Spieler mit dem Monetarisierungsmodell von Game of Thrones: Kingsroad unzufrieden sind.



Für Fans von Game of Thrones könnte der F2P-Titel eine nette Möglichkeit bieten, erneut in die Welt von Westeros einzutauchen. Allerdings solltet ihr euch bewusst sein, was euch erwartet. Wenn ihr über die Monetarisierung von Kingsroad hinwegsehen könnt, bekommt ihr gemessen an den positiven Reviews ein solides Spielerlebnis. Wenn ihr mehr zu dem Spiel erfahren wollt, könnt ihr euch den Anspielbericht von MeinMMO-Autorin Linda Baumgartl anschauen: Das neue Action-RPG zu Game of Thrones auf Steam erinnert mich an Witcher 3, könnte besser werden als Staffel 8
Der Beitrag Das neue „Game of Thrones“-Spiel startet solide, aber eine Sache geht für die Spieler auf Steam gar nicht erschien zuerst auf Mein-MMO.de.