Von Fluss zu Fluss
Bei der Kaltmamsell bitte wie immer den ganzen Text würdigen, besonders aber den letzten Satz. Den so isses. *** Beim Deutschlandfunk geht es in der Sendung „Studio 9“ um die Situation der Forschenden in den USA. Es fällt der Begriff, der da fallen muss und den wir alle aus dem Geschichtsunterricht sicherlich kennen: „Gleichschaltung“. Leider... Der Beitrag Von Fluss zu Fluss erschien zuerst auf Buddenbohm & Söhne.

Bei der Kaltmamsell bitte wie immer den ganzen Text würdigen, besonders aber den letzten Satz. Den so isses.
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Beim Deutschlandfunk geht es in der Sendung „Studio 9“ um die Situation der Forschenden in den USA. Es fällt der Begriff, der da fallen muss und den wir alle aus dem Geschichtsunterricht sicherlich kennen: „Gleichschaltung“. Leider fällt der Begriff hauptsächlich deswegen so auf, weil die meisten Medien allzu zurückhaltend und ausweichend in der Benennung dessen sind, was da drüben passiert. Wohinter am Ende nicht nur eine unangenehme politische Haltung, sondern außerdem ein unzeitgemäßer Wortzauber steht. Denn was man nicht benennt, das gibt es auch nicht, das nähert sich uns nicht.
Wir kennen das aus Märchen und alten Geschichten, denn wir kommen, wie man es auch betrachtet, in unserer geistigen Entwicklung nicht recht vom Fleck.
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Etwas musikalische Druckbetankung kann am Freitagmorgen ansonsten nicht schaden. Zumindest sieht es bei mir so aus und ich neige dazu, mit voranschreitender Woche immer öfter den Playlists mit etwas mehr Wumms zu folgen. Auch dabei kann man die Musik von damals spielen, sehr gut sogar.
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Ansonsten muss man zumindest hier im Norden bereits jetzt gegen die Wochenendverbitterung anarbeiten, denn mit dem Ende des Freitags und der werktäglichen Verpflichtungen endet programmgemäß auch der so angenehme und seelisch hilfreiche Frühlingseinschub. Ein Kälteeinbruch kommt, uns die Stimmung flächendeckend zu verderben. Wie geht man nun damit wieder um.
Man könnte sich mit einem Buch und einer Decke aufs Sofa zurückziehen und einfach nicht raussehen. Aber das würde sich unangenehm winterlich anfühlen, wie ein Rückfall, wie ein Nachgeben.
Man könnte lauernd warten, bis sich jemand über das Wetter beschwert, nur um dann endlich auch einmal altkluge Bemerkungen über den April anzubringen, womöglich mit erhobenem Zeigefinger. Aber das hätte wieder eine etwas verfrühte, großväterliche Note.
Hadern und Händeringen andererseits sind sowohl kulturell tief verankert als auch seltsam zeitgemäß, in diesen Zeiten. Ichwerde mich wohl diesen beiden bewährten Tätigkeiten zuwenden, denke ich.
Und zwischendurch frierend und fluchend um den Block gehen. Oder von Fluss zu Fluss. Was man hier so macht.
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