Nintendo stellt die virtuelle Softwarekarte vor
Für viele besteht ein großer Vorteil von physischen Softwarekarten in der Möglichkeit, die Spiele zwischen den Systemen wechseln und beispielsweise an Bekannte ausleihen zu können. Dies war mit rein digitalen Spielen bisher nicht möglich, doch nun…

Für viele besteht ein großer Vorteil von physischen Softwarekarten in der Möglichkeit, die Spiele zwischen den Systemen wechseln und beispielsweise an Bekannte ausleihen zu können. Dies war mit rein digitalen Spielen bisher nicht möglich, doch nun hat Nintendo im Rahmen der heutigen Nintendo Direct-Präsentation virtuelle Softwarekarten vorgestellt.
Die Überlegung dahinter ist sehr simpel: Die Vorteile einer physischen Softwarekarte sollen nun bei digitalen Käufen nicht wegfallen. Dabei wird in Zukunft beim digitalen Kauf ein Spiel automatisch als virtuelle Softwarekarte auf eure Konsole in eine spezielle Übersicht geladen, wobei jeder auf der Konsole registrierte Nutzer das Spiel spielen kann. In dieser speziellen Übersicht könnt ihr eure virtuellen Softwarekarten laden und auswerfen und somit verwalten, welche Spiele ihr auf eurer Nintendo Switch spielen könnt.
Besitzt ihr zwei Konsolen der Nintendo Switch-Familie könnt ihr die virtuelle Softwarekarte auf einer Konsole auswerfen und sie auf die zweite Konsole laden. Dabei wird lediglich für das Laden und Auswerfen eine Internetverbindung benötigt. Außerdem braucht es lediglich beim ersten Mal eine lokale Verbindung zwischen den beiden Konsolen.
Darüber hinaus könnt ihr virtuelle Softwarekarten an Mitglieder innerhalb eurer Nintendo-Account-Familiengruppe lokal über die drahtlose Verbindung verleihen. Ihr könnt dabei einer bestimmten Person immer nur ein Spiel gleichzeitig leihen, und zwar über einen Zeitraum von zwei Wochen. Danach wird das Spiel automatisch an euch zurückgeschickt. Die genaue Erklärung der virtuellen Softwarekarten könnt ihr euch anbei noch einmal anschauen.
Ändern virtuelle Softwarekarten eure Präferenz für digitale oder physische Spiele?