Memoir | „Club der hysterischen Frauen“: Wie weibliche Sensibilität die Welt verbessern kann

„Stell dich nicht so an!“, heißt es oft, wenn Frauen an komplexen Krankheitsbildern leiden. Ein systemisches Problem, weiß Sarah Ramey, die schon Reden für Obama schrieb. Diese Ignoranz verschwendet nämlich auch große Potenziale Sarah Ramey hat für Obama als Redenschreiberin und Bloggerin gearbeitet. Die „Yes, we can“-Rede, die ihn zum ersten schwarzen Präsidenten der USA machte, ging über ihren Bildschirm. Als Liedermacherin unter dem Pseudonym Wolf Larsen wird sie mit Leonard Cohen verglichen und millionenfach gestreamt. Was jahrelang keiner außerhalb ihres engsten Kreises wusste, ist, dass Ramey sich nach einer Harnwegsinfektion in jungen Jahren auf einer Abwärtsspirale aus chronischem Schmerz, Immunfehlsteuerungen und Isolation befunden hat.In ihren schlimmsten Monaten konnte sie gerade den Kopf vom Bett erheben, um Hühnersuppe zu schlürfen. Ihr Buch mit dem unnötig albernen Titel Der Club der hysterischen Frauen – auf Englisch heißt es treffender:Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.

Apr 5, 2025 - 03:28
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Memoir | „Club der hysterischen Frauen“: Wie weibliche Sensibilität die Welt verbessern kann
„Stell dich nicht so an!“, heißt es oft, wenn Frauen an komplexen Krankheitsbildern leiden. Ein systemisches Problem, weiß Sarah Ramey, die schon Reden für Obama schrieb. Diese Ignoranz verschwendet nämlich auch große Potenziale
„Club der hysterischen Frauen“: Wie weibliche Sensibilität die Welt verbessern kann

Sarah Ramey hat für Obama als Redenschreiberin und Bloggerin gearbeitet. Die „Yes, we can“-Rede, die ihn zum ersten schwarzen Präsidenten der USA machte, ging über ihren Bildschirm. Als Liedermacherin unter dem Pseudonym Wolf Larsen wird sie mit Leonard Cohen verglichen und millionenfach gestreamt. Was jahrelang keiner außerhalb ihres engsten Kreises wusste, ist, dass Ramey sich nach einer Harnwegsinfektion in jungen Jahren auf einer Abwärtsspirale aus chronischem Schmerz, Immunfehlsteuerungen und Isolation befunden hat.

In ihren schlimmsten Monaten konnte sie gerade den Kopf vom Bett erheben, um Hühnersuppe zu schlürfen. Ihr Buch mit dem unnötig albernen Titel Der Club der hysterischen Frauen – auf Englisch heißt es treffender:

Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.