Karottengrün nicht einfach wegwerfen: 4 leckere Verwertungs-Ideen

Wer bei grünen Karottenblättern nur an Hasenfutter denkt, darf jetzt umlernen. Denn: Karottengrün oder Möhrenkraut enthält jede Menge Vitamine und schmeckt zudem äußerst lecker. Hier erfahren Sie, wie Sie das frische Grün der Möhren weiterverwenden können. Nicht nur Hasen und Meerschweinchen schmeckt das saftige Grün der Möhren. Auch wir Menschen können es essen – sowohl roh als auch gekocht. Karottengrün enthält viel wertvolles Kalzium, das wir für die Abwehr von Entzündungen, für die Funktion von Herz, Lunge und Nieren und für die Gesundheit von Knochen und Zähnen benötigen. Wegen der Gefahr von Pestizidrückständen sollten Sie vorsichtshalber nur das Grün von Bio-Karotten verzehren. Wer Möhren im Bund kauft, bekommt neben dem knackigen Gemüse auch ziemlich viel Grünzeug dazu: Die Blätter der Karotte, genannt Möhrengrün oder Karottengrün. Wie bei den Blättern vom Kohlrabi enthalten auch die Blätter der Karotte viele Vitamine und Nährstoffe – allen voran Kalzium. Der normale Weg des Karottengrüns führt meist auf direktem Weg in die Biotonne oder den Kaninchenstall. Für den Müll ist das frische Grün aber viel zu schade. Hier erfahren Sie, wie Sie Karottengrün recyceln können. Karottengrün weiterverwenden: 4 Ideen  Das aromatische Grün macht sich gut in selbst gemachter Gemüse-Würzpaste, als Kraut zum Würzen von Salaten und Suppen und in grünen Smoothies. Als Faustregel gilt: Wo Petersilie passt, eignet sich auch Karottengrün –Karottengrün-Pesto selber machen Zutaten:  Karottengrün von einem Bund Karotten 100 ml hochwertiges Olivenöl 3 Esslöffel Cashew- oder Pinienkerne ½ Knoblauchzehe 50 g geriebener Parmesan oder Pecorino Salz, Pfeffer Zubereitung:   Das Karottengrün waschen, trocken schütteln oder in der Salatschleuder trocknen. Dann klein schneiden. Das Kraut zusammen mit dem Knoblauch, den Nüssen und dem Öl in den Standmixer geben oder mit dem Stabmixer pürieren. Parmesan reiben und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Karottengrün → Karottengewürz  Kaum eine Überraschung: Karottengrün passt auch optimal zu Karottengemüse. Einfach einen Teil des Grüns feinhacken und über die gedünsteten Karotten geben. Und wer Karotten als Snack reicht, kann den dazugehörigen Dip mit Karottengrün würzen. Smoothie mit Karottengrün Eine Idee für einen Smoothie mit Karottengrün: Mixen Sie drei Karotten (inklusive Grün), zwei Orangen, einen Apfel und ein Stück Ingwer zu einem vitaminreichen Smoothie. Zudem kann frischer Spinat in Smoothie-Rezepten problemlos durch Karottengrün ersetzt werden. Möhrenkraut züchten Um Karottengrün zu züchten, das Endstück der Karotte abschneiden und ungefähr drei bis vier Zentimeter des Grüns stehen lassen. Setzen Sie die Karotte dann mit der Schnittfläche nach unten in eine Schale mit Wasser. Es genügt, wenn der Boden mit Wasser bedeckt ist (siehe Bild oberhalb). Zu viel Wasser lässt die Karotte eventuell schimmeln. Wenn das Möhrenkraut nach einigen Tagen zu sprießen beginnt, können Sie es in einen Topf mit Erde umpflanzen. Die Regrowing-Karotten dann an einem hellen Standort platzieren und regelmäßig gießen – ab sofort haben Sie jederzeit frisches Karottengrün parat. Karottengrün weiterverwenden: Tipps & Tricks Essen Sie nur das Grün von Bio-Möhren. Konventionelle Ware wird häufig synthetisch gespritzt, und auch das Grün kann Pestizidrückstände enthalten. Kein welkes Blattwerk, sondern nur frisches Grün verwenden. Karottengrün lässt sich – wie andere Kräuter auch – problemlos einfrieren. Dazu die gewaschenen und trockengeschüttelten Blätter kleinhacken, in einem luftdichten Gefrierbeutel verpacken und dann einfrieren. Weiterlesen auf oekotest.de: Karotten pflanzen: Tipps zu Aussaat und Pflege der Möhren Lebensmittel auffrischen statt wegwerfen Kohlrabiblätter: So können Sie die Blätter verwerten

Mär 5, 2025 - 14:26
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Karottengrün nicht einfach wegwerfen: 4 leckere Verwertungs-Ideen

Wer bei grünen Karottenblättern nur an Hasenfutter denkt, darf jetzt umlernen. Denn: Karottengrün oder Möhrenkraut enthält jede Menge Vitamine und schmeckt zudem äußerst lecker. Hier erfahren Sie, wie Sie das frische Grün der Möhren weiterverwenden können.

  • Nicht nur Hasen und Meerschweinchen schmeckt das saftige Grün der Möhren. Auch wir Menschen können es essen – sowohl roh als auch gekocht.
  • Karottengrün enthält viel wertvolles Kalzium, das wir für die Abwehr von Entzündungen, für die Funktion von Herz, Lunge und Nieren und für die Gesundheit von Knochen und Zähnen benötigen.
  • Wegen der Gefahr von Pestizidrückständen sollten Sie vorsichtshalber nur das Grün von Bio-Karotten verzehren.

Wer Möhren im Bund kauft, bekommt neben dem knackigen Gemüse auch ziemlich viel Grünzeug dazu: Die Blätter der Karotte, genannt Möhrengrün oder Karottengrün. Wie bei den Blättern vom Kohlrabi enthalten auch die Blätter der Karotte viele Vitamine und Nährstoffe – allen voran Kalzium.

Der normale Weg des Karottengrüns führt meist auf direktem Weg in die Biotonne oder den Kaninchenstall. Für den Müll ist das frische Grün aber viel zu schade. Hier erfahren Sie, wie Sie Karottengrün recyceln können.

Karottengrün weiterverwenden: 4 Ideen 

Das aromatische Grün macht sich gut in selbst gemachter Gemüse-Würzpaste, als Kraut zum Würzen von Salaten und Suppen und in grünen Smoothies. Als Faustregel gilt: Wo Petersilie passt, eignet sich auch Karottengrün –

Karottengrün-Pesto selber machen

Zutaten: 

  • Karottengrün von einem Bund Karotten
  • 100 ml hochwertiges Olivenöl
  • 3 Esslöffel Cashew- oder Pinienkerne
  • ½ Knoblauchzehe
  • 50 g geriebener Parmesan oder Pecorino
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:  

  1. Das Karottengrün waschen, trocken schütteln oder in der Salatschleuder trocknen. Dann klein schneiden.
  2. Das Kraut zusammen mit dem Knoblauch, den Nüssen und dem Öl in den Standmixer geben oder mit dem Stabmixer pürieren.
  3. Parmesan reiben und unterrühren.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Karottengrün → Karottengewürz 

Kaum eine Überraschung: Karottengrün passt auch optimal zu Karottengemüse. Einfach einen Teil des Grüns feinhacken und über die gedünsteten Karotten geben.

Und wer Karotten als Snack reicht, kann den dazugehörigen Dip mit Karottengrün würzen. 

Smoothie mit Karottengrün

Eine Idee für einen Smoothie mit Karottengrün: Mixen Sie drei Karotten (inklusive Grün), zwei Orangen, einen Apfel und ein Stück Ingwer zu einem vitaminreichen Smoothie.

Zudem kann frischer Spinat in Smoothie-Rezepten problemlos durch Karottengrün ersetzt werden.

Möhrenkraut züchten

Um Karottengrün zu züchten, das Endstück der Karotte abschneiden und ungefähr drei bis vier Zentimeter des Grüns stehen lassen. Setzen Sie die Karotte dann mit der Schnittfläche nach unten in eine Schale mit Wasser. Es genügt, wenn der Boden mit Wasser bedeckt ist (siehe Bild oberhalb). Zu viel Wasser lässt die Karotte eventuell schimmeln.

Wenn das Möhrenkraut nach einigen Tagen zu sprießen beginnt, können Sie es in einen Topf mit Erde umpflanzen. Die Regrowing-Karotten dann an einem hellen Standort platzieren und regelmäßig gießen – ab sofort haben Sie jederzeit frisches Karottengrün parat.

Karottengrün weiterverwenden: Tipps & Tricks

  • Essen Sie nur das Grün von Bio-Möhren. Konventionelle Ware wird häufig synthetisch gespritzt, und auch das Grün kann Pestizidrückstände enthalten.
  • Kein welkes Blattwerk, sondern nur frisches Grün verwenden.
  • Karottengrün lässt sich – wie andere Kräuter auch – problemlos einfrieren. Dazu die gewaschenen und trockengeschüttelten Blätter kleinhacken, in einem luftdichten Gefrierbeutel verpacken und dann einfrieren.

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